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War and Cinema

(live soundtrack for early austrian silent movies @ Viennale 2009)

Live soundtrack played and composed together with Juergen Berlakovich.

Commissioned by FILMARCHIV AUSTRIA & VIENNALE

filmstill - soldier world war i


Films: a compilation of early austrian war propaganda movies (1916-1918)
Soundtrack: Juergen Berlakovich and Ulrich Troyer

Duration: 79 minutes


Die Geschichte der österreichischen filmischen Kriegsberichterstattung im Ersten Weltkrieg lässt sich in zwei größere Abschnitte unterteilen: bis etwa 1916, als vor allem die Präsentation von Technik von Bedeutung war, und die letzten Kriegsjahre, in denen sich eine stärkere Einbindung narrativer Elemente in der filmischen Propaganda bemerkbar macht. Schon vor dem Ersten Weltkrieg erreichten die österreichischen Filmfirmen ihr Publikum auch mit dokumentarischen Streifen. Die Kriegswochenschauen der ersten Jahre des Konflikts waren noch nach den Richtlinien und Ansätzen der zivilen dokumentarischen Berichterstattung konzipiert und erfuhren nach und nach eine Veränderung. Das Programm bietet einen Querschnitt durch das filmische Propagandaangebot nach 1916: Von der einleitenden Reflexion der Aufnahmebedingungen geht es hin zur Schlacht um Görz, wo die Zwischentitel den Blick des Publikums einrichten sollen. Setzen die Beiträge zu den Kriegsadlern und dem blutigen Stellungskrieg eher auf die vielfach beworbene Luftwaffe und die Vermittlung eines trügerischen militärischen Überblicks, aus dem sich die Planbarkeit und Sinnhaftigkeit militärischer Gefechte ableiten lassen soll, möchte der Film über das Kriegsgefangenenlager die wirtschaftlichen Vorteile solcher Einrichtungen und die humanitäre Haltung der Österreicher betonen. Auch der Film über Karl I. setzt auf das Herausstreichen von Menschlichkeit: Der sich sorgende Kaiser soll dabei als frommer, pflichtbewusster und telegener erster Soldat des Reiches inszeniert werden. (Thomas Ballhausen)







































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